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"Wie mit dem Tourismus (über)leben"

Unter diesem Titel veranstaltete am 11. Jänner 2012 die Tourismusanstalt der Gemeinde Brda unter Leitung von Frau Mag. Suhadolnik einen sehr gut besuchten Vortrags- und Diskussionsabend.
Über die Rolle des Staates und anderer Institutionen sprach unter anderem der Direktor des Diretorates für Tourismus und Auslandsinvestitionen im slowenischen Wirtschaftsministerium Mag. Marjan Hribar. Sein Hauptaugenmerk widmete er der Entwicklungsstrategie für die Periode 2012 bis 2016 und stellte fest, dass der slowenische Tourismus den Weg in Richtung einer ausgezeichneten, aktiven, gesunden und grünen Destination geht.
Die Bürgermeister von Brda Franc Mužiè und Matej Arèon aus Nova Gorica widmeten sich wiederum der Tourismusentwicklung in der Region und der Zusammenarbeit der einzelnen Destinationen. Immer wichtiger wird die Bündelung aller Kräfte und ein gemeinsamer Auftritt auf Drittmärkten.
Die größte Beachtung fand schließlich der Vortrag des Ehrengastes des Abends: Dr. Christoph Engl, Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft. Dem Land Südtirol gelang es tatsächlich, die Tourismusdestination in ein Markenzeichen zu verwandeln. Die Marke „SÜDTIROL“ steht heute sowohl für das Land, seine Erzeugnisse und alle weiteren Dienstleistungen.
An der Veranstaltung nahmen auch der Obmann des AACC Bernard Sadovnik sowie Generalsekretär Mag. Filip Warasch teil.

 
 
 
 
Die Zusammenarbeit pflegen und verstärken - Der Bürgermeister von Nova Gorica Matej Arèon anlässlich seines Besuches in der Partnerstadt Klagenfurt


Die Städte Nova Gorica (SLO) und Klagenfurt sind schon mehr als 40 Jahre partnerschaftlich verbunden. Waren sie schon einmal in Klagenfurt?

Arèon: In Klagenfurt bin ich als Bürgermeister zum ersten Mal. Wir trafen uns mit der Verwaltung und besichtigten kurz die Stadt. Mit meiner Familie war ich voriges Jahr, kurz nach meiner Wahl zum Bürgermeister in Klagenfurt. Wir waren am Weihnachtsmarkt, besichtigten die Stadt und den Wörthersee.

Es hat den Anschein dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerstädten verstärkt wird. Ist dem so?

Arèon: Wenn Menschen zusammenkommen, dann kommt es auch zu Ideen. Wir trafen uns mit dem Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider Anfang November in Nova Gorica, vergangenen Samstag erwiederten wir den Besuch. Wir vereinbarten eine gemeinsame Messe in drei Sprachen Anfang Dezember. Wir sollten die Zusammenarbeit auf Ebene der Bürgermeister pflegen und ausbauen. Wir wünschen uns die Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet, im Bereich des Sportes und der Wirtschaft. Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der ehemaligen Gemeinde Nova Gorica, wir verstärkten die Zusammenarbeit mit Gorizia (Italien) und nun mit Klagenfurt. Ich bin überzeugt, dass es ein wunderbares Dreieck der Zusammenarbeit werden könnte. (m.s.)

Foto: Bürgermeister Matej Arèon

 
 
Foto: Franc Mužiè, Bernard Sadovnik, Filip Warasch, Zlatko Martin Marušiè, Helmut Malle, Matej Arèon, Franc Jožef Smrtnik, Christian Scheider, Aleš Bucik in Milan Turk (von links) - Foto, copyright: Štukelj
 
 
 
 
Kommunal-forum 2011
Neue Impulse für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit?

Das heurige Thema des 2. Kommunalforums, das am 16. 11. 2011 in Velden am Wörthersee abgehalten wurde, lautete „Finanzierung, Innovationen, Kooperationen“. Das Forum besuchten zahlreiche Persönlichkeiten des Kärntner öffentlichen Lebens und natürlich Gemeindevertreter, denen die Veranstaltung gewidmet war. Hauptredner des Forums war EU-Kommissar Johannes Hahn, der das Hauptaugenmerk seines Vortrages auf die neue Förderperiode 2014 – 2020 legte. Demnach leben ca. 35 Millionen Menschen der europäischen Bevölkerung in minder entwickelten Regionen. Diese werde in Zukunft auch 70% der gesamten Fördermittel erhalten. Ein interessanten Detail am Rande: Kärnten erhielt in den vergangenen Jahren 67 Millionen Euro aus dem Fördertopf der EU und war dadurch Nettoempfänger.
Das AACC hat bei beiden Kommunalforums am Rande mitgearbeitet und versuchte Gemeindevertreter aus Slowenien zu motivieren, am Forum teilzunehmen. Eine bessere Einbindung slowenischer und italienischer Vertreter an der konzeptuellen Vorbereitung des Forums würde unserer Meinung nach auch die Teilnehmeranzahl aus diesen Staaten steigern.

Bild. Von links: Janez Fajfar, Bürgermeister aus Bled, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Ferdinand Vouk, Bürgermeister der Marktgemeinde Velden am Wörthersee

 
 
 
 

Alpe Adria Raum: Stadt Klagenfurt strebt engere
Kooperation mit Nova Gorica/Gorizia an


In Klagenfurts slowenischer Partnerstadt Nova Gorica kam es am 3. November 2011 zu einem Arbeitsgespräch der Bürgermeister von Nova Gorica (Matej Arèon), Gorizia (Ettore Romoli) und Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider. Ziel des Treffens, an dem auch einige Bürgermeister der Umlandgemeinden von Nova Gorica (Brda, Kanal ob Soèi, Miren - Kostanjevica, Renèe - Vogrsko, Šempeter – Vrtojba) teilnahmen, waren Gespräche über eine künftig verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus und Wirtschaft.

So kann sich Scheider vorstellen, dass sich künftig bei Messeveranstaltungen die Partnerstadt selbst oder Unternehmen aus der Partnerstadt präsentieren sollen. Auch an eine kulinarische Präsentation von Nova Gorica und auch Gorizia beim nächsten „Fest der Täler“ ist gedacht. Von Scheider wurde auch die Möglichkeit angeboten, im Landhaushof Konzerte von Musikgruppen aus den beiden Partnerstädten zu veranstalten.
Wesentlich rascher umgesetzt werden kann aber der Vorschlag, am Klagenfurter Christkindlmarkt ein dreisprachiges Weihnachtskonzert mit Chören oder Musikgruppen aus allen drei Städten zu veranstalten.
Zur Eröffnung des Klagenfurter Christkindlmarktes wurden von Bürgermeister Scheider alle beim Arbeitsgespräch anwesenden Bürgermeister eingeladen.

Begleitet wurde Bürgermeister Scheider nach Nova Gorica von Bernard Sadovnik, dem Obmann des Alpen Adria Zentrums für grenzüberschreitende Kooperation (AACC) in Kärnten, der im Vorfeld bereits neue Kooperationsmöglichkeiten ausgearbeitet und übermittelt hat.

Bildtext: Bürgermeister Scheider mit seinen beiden Amtskollegen aus den Partnerstädten Nova Gorica und Gorizia, den Bürgermeistern der Umlandgemeinden von Nova Gorica und Bernd Sadovnik vom Alpen Adria Zentrum für grenzüberschreitende Kooperation (3. v. l.).

 
 
 
 
Erste Bauphase der Tageswerkstätte für Menschen
mit Behinderung in Globasnitz abgeschlossen

Mit der Vertragsunterzeichnung zur Realisierung der ersten grenzüberschreitenden Tagesstätte für Behinderte in Globasnitz im August dieses Jahres ist eine neue Ära in der Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Slowenien angebrochen.Die Tageswerkstätte wird für 24 Personen mit Assistenzbedarf errichtet. Davon kommen 18 Personen aus Südkärnten und 6 aus dem benachbarten Slowenien. Die Tageswerkstätte soll in einigen Monaten fertig gestellt sein; die Eröffnung ist für den März 2012 geplant. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf ca. 1,6 Mio. EUR.
An der Gleichenfeier am 19. 10. 2011 nahmen zahlreiche Ehrengäste teil, unter anderen der slowenische Minister für Arbeit, Familien und soziale Angelegenheiten Dr. Ivan Svetlik, Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat Mag. Christian Ragger, der Initiator des Projektes und AACC-Obmann Bernard Sadovnik, Caritasdirektor Dr. Viktor Omelko und viele andere.
Alle Redner stimmten darin überein, dass dies eine Tageswerkstätte des Miteinanders, der Herzlichkeit und der Menschlichkeit sein wird. Sie wird auch ein wunderschönes Beispiel für eine neue Nachbarschaft ohne Grenzen. Die Dienstleistungen werden sowohl in deutscher als auch in slowenischer Sprache angeboten.
Man besprach auch neue gemeinsame Sozialprojekte. »Wir haben keine Tafeln mehr vorm Kopf, sondern die Zukunft vor Augen«, so Dörfler.


Im Bild von links: Landesrat Christian Ragger, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Minister Ivan Svetlik und AACC-Obmann Bernard Sadovnik

 
 
 
 
Christbaum für Maribor

Auf Initiative des AACC kam es am 17. 10. 2011 zu einem Treffen von drei Bürgermeistern aus der Slowenischen Steiermark mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Klagenfurt.
Landeshauprmann Dörfler lud die Bürgermeister aus Maribor, Celje und Murska Sobota dazu ein, sich das Modell der alternativen Energien »Sonnenstadt St. Veit« vor Ort anzuschauen sowie die Initiativen rund um die E-Mobilität näher kennenzulernen. Weiters informierte er sie über die Lösung der Kärntner Ortstafelfrage, über das Projekt der Dreiländer-Ski-WM, über Verkehrsverbindungen zwiswchen Kärnten und Slowenien sowie über andere Themen, die für beide Seiten von Interesse sind.
Die Bürgermeister Franc Kangler (Maribor), Bojan Šrot (Celje) und Anton Štihec (Murska Sobota) sprachen ihrerseits über die aktuelle Lage in Slowenien vor den Parlamentswahlem am 4. Dezember, sie kritisierten den immer stärker ausgeprägten Zentralismus in Slowenien. Bürgermeister Kangler informierte weiters über die Aktivitäten seiner Stadt, sie wird die Europäische Kulturhauptstadt 2012.
Der Christbaum für Maribor kommt heuer aus Dörflers Heimatgemeinde Himmelberg.

Von links: Bojan Šrot (Celje), Gerhard Dörfler (Landeshauptmann), Anton Štuhec (Murska Sobota), Franc Kangler (Maribor) und Bernard Sadovnik (Obmann des AACC) vor dem »Felsenkeller« in Klagenfurt

 
 
 
 
Gemeinde Brda weitet Kooperationen aus

Das Käsefestival in Kötschach – Mauthen (24. und 25. September 2011) bot für die slowenische Gemeinde Brda eine ausgezeichnete Gelegenheim die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit österreichischen Gemeinden auszuweiten. Bürgermeister Franc Mužiè führte eine zahlenstarke Delegation an und nützte die Gelegenheit, mit dem einladenden Bürgermeister Walter Hartlieb Gespräche über die weitere Zusammenarbeit zu führen. Unter den über 100 Ausstellern war auch die Vinothek Brda, denn Wein und Käse lassen sich ausgezeichnet verbinden.
Die Zusammenarbeit der gemeinden Brda und Kötschach-Mauthen wurde vom Alpe Adria Zentrum (AACC) koordiniert.

(Im Bild links steht Bürgermeister Franc Mužiè neben der Käsekönigin 2010, in der Mitte Bürgermeister Helmut Hartlieb neben der aktuellen Käsekönigin, links neben ihm Filip Warasch vom AACC)

 
 
 
 
Slowenien und Kärnten für Vollausbau des Karawankentunnels

Bei einem Treffen am Dienstag, dem 27. 09. 2011 sind der Verkehrsminister der Republik Slowenien Patrick Vlaèiè und Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler überein gekommen, dass der Vollausbau der 2. Röhre des Karawankentunnels aus Sicherheitsgründen notwendig sei. Der Bau eines „Rettungstunnels“ wäre eine Fehlinvestition.
Beim Gespräch in Kranjska Gora sind auch weitere wichtige Themen besprochen worden, wie der Ausbau der Straßenverbindung zwischen Celje, Dravograd und Bleiburg, oder die Einführung einer Schnellbusverbindung zwischen Klagenfurt und Laibach (ähnlich der Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz).
Viel Potenzial sahen die Delegationen beider Seiten auch in der gemeinsamen Vermarktung von grenzüberschreitenden Ausflugsstraßen. Hier könnte man ein gemeinsames EU- Projekt umsetzen. Es gebe einmalige Angebote, wie die Straße Predil, Vršiè oder den Paulitschsattel…
Die Kärntner Delegation wurde vom Obmann des AACC Bernard Sadovnik begleitet.

 
 
 
 

Delegation aus Bosnien auf Besuch in Kärnten.
Unterzeichnung einer Absichtserklärung über die Zusammenarbeit des Kantons Sarajevo und dem AACC

Am Freitag, dem 15. Juli 2011 besuchte eine hohe Delegation des Kantons Sarajewo das Bundesland Kärnten. Die Delegation unter Leitung des Präsidenten von Sarajewo Fikret Musiæ traf sich mit den Vertretern des Alpe Adria Zentrums für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (AACC) wo eine Absichtserklärung über die zukünftige Zusammenarbeit bekundet wurde.
Beide Partner äußerten den gemeinsamen Willen nach einer verstärkten Kooperation insbesondere im Bereich der grenzüberschreitenden EU – Programme und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie der Vertiefung der Kontakte zwischen dem Kanton Sarajewo und der Republik Österreich.
Das AACC wird diesbezüglich seine Kontakte und Netzwerke dem Kanton Sarajewo bestmöglich zur Verfügung stellen.
Der Kanton Sarajewo wird zur Erreichung dieser Absichten als ordentliches Mitglied dem AACC beitreten.
Am Gespräch haben unter anderem der Präsident des Kantons Sarajewo Fikret Musiæ, Dozent Nedžad Ajnadžiæ, der Minister für Kultur und Sport Ivica Šariæ, der Minister für Verkehr Haris Liliæ sowie Vorsitzender des AACC Bernard Sadovnik, Generlsekretär Filip Warasch, Vladimir Polzer und Josef Habernik, teilgenommen.

Foto, Copyright: Štukelj

 
 
 
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